Mittwoch, 9. April 2014

Wie Solidarität funktioniert

Gestern wurde der Oranienplatz in Berlin nach 17 Monaten Protest der Geflüchteten geräumt. Traurige Bilder der Räumung, Refugees, die in ihrer Verzweiflung ihre Hütten zerstören, andere, die sie davon abhalten wollen. Vor Ort: Die Geflüchteten,  einige Allies und – die Junge Union. Sie halten in einiger Entfernung, man will diesen Geflüchteten ja nicht zu nahe kommen, ein Plakat mit der Aufschrift „Danke Frank!“ hoch. Ihr Dank geht an Frank Henkel – denn schließlich sei das Camp ja rechtswidrig gewesen und die Räumung eh schon lange überfällig. Sowohl das Foto als auch ihre Pressemitteilung triefen vor Menschenverachtung und vor schlichtem Nicht-Wissen-Wollen. Sie haben keinen blassen Schimmer, wie sich Flucht anfühlt, wie es ist, in Deutschland anzukommen, nichts zu haben und nicht willkommen zu sein. Sie wissen nicht, was die Geflüchteten in den letzten Monaten durchgemacht haben und was ihnen nach der Räumung bevor steht. Sie wollen es wahrscheinlich gar nicht wissen. Es ist ihnen scheißegal. Vermutlich wird das mediale Echo das einzige sein, was sie nachhaltig an ihrer Aktion stören wird. Sie können es sich ja leisten. Sie können es sich leisten, vor Menschen zu posieren, die an den Rand einer Gesellschaft verdrängt werden, weil Typen wie die beiden von der JU definieren, wer dazu gehören darf und wer nicht.
 
Und solange es solche Typen gibt und sie mit einem dummen Grinsen ihre Menschenverachtung zum Besten geben, frage ich mich, wie eine solidarische Gemeinschaft aussehen und funktionieren kann. Wie kann es Solidarität geben, wenn Menschen darüber entscheiden, die noch nie auf die Solidarität einer Gemeinschaft angewiesen waren? Wie können sie von Reichtum einer Gesellschaft sprechen, solange dieser letztlich auf dem Rücken der Schwächsten erwirtschaftet wird?


Diejenigen, die früher im Sportunterricht als erste in ein Team gewählt wurden, hatten nie ein Problem mit diesem Verfahren. Das schlimme Gefühl blieb für diejenigen, die darum bangten, als letzte dastehen zu können und sich schließlich auf dem Präsentierteller wiederfanden: Du! Du kannst nichts! Dich wollen wir nicht!


Die wesentlichen Grenzen in dieser Gesellschaft verlaufen nicht zwischen Jung und Alt, Migrant*in und ohne Migrationshintergrund, hetero(-normativ) und LGBTIQ* und anderen Kategorisierungen, sie verlaufen zwischen Privilegienreichtum und –armut. Sie unterscheiden nicht nur nach Kapital, materiellen Ressourcen und Lobby, sondern dazwischen, wer etwas zu sagen hat und gehört wird und wer Lobbyist*in für die eigene Sache Existenz sein muss und trotzdem verdrängt wird. Geschriebene und ungeschriebene Privilegien sorgen für Machterhalt. Deswegen werden neue Grenzen aufgemacht, es wird aufgewiegelt, um solidarische Kollektive auseinander zu drängen. Nicht umsonst wird von Einwanderung in Sozialsysteme, Generationengerechtigkeit oder anderen polarisierenden Verkürzungen gesprochen: Menschen sollen das Gefühl bekommen, dass ihnen etwas weggenommen wird. Die Alten wollen den Jungen ihr Geld wegnehmen, Migrant*innen und Geflüchtete wollen die Steuergelder der „hart arbeitenden Deutschen“ bekommen. Nur deshalb ist es möglich, dass zwei gut situiert wirkende weiße Männer grinsend vor dem Refugeecamp posieren und sich dafür nicht schämen.


Herrschaftskonstrukte haben sich im Lauf der Zeit verändert. Sie sind durchlässiger und damit weniger anfechtbar geworden – und trotzdem hat sich im Wesentlichen doch wenig getan: Sie dienen noch immer den Gleichen. Denen, die es sich leisten können, arrogant zu sein und denen, die es sich leisten können, während der Räumung auf dem O-Platz Selfies zu machen.


Eine Bundeskanzlerin, eine lesbische Umweltministerin und ein Bundestagsabgeordneter of Colour bedeuten noch lange nicht, dass wir kapitalistische Herrschaftsnormen überwunden haben und jetzt alle gleich sind. Denn solange es noch zur Beschwichtigung betont wird, dass es doch all das schon gäbe, solange es nicht Normalität ist, solange ist all das nur der Versuch, Bewegungen und Protesten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Umgang mit den Refugees auf dem Oranienplatz war ein „Lehrstück […], wie man eine Protestbewegung zermürbt und schlussendlich kampfunfähig macht“ (VICE). Denn das Refugee-Camp hat doch gezeigt wie es geht: Sie hatten haben klare Forderungen. Damit, dass sich die Geflüchteten selbst organisieren, für ihre Rechte eintreten und nicht alles mit sich machen lassen, waren sie gefährlich. Wenn sich viele Menschen zusammentun, werden sie zu einer Gefahr für diejenigen, denen sie bis dahin scheißegal waren. Aus keinem anderen Grund war die Räumung für die Junge Union so eine Genugtuung.


Eine solidarische Gemeinschaft ist dann erreicht, wenn es egal ist, wer Du bist. Was im ersten Moment verklärt klingt, ist im Prinzip die Grundlage emanzipatorischer Politik: Diejenigen in ihren Protesten unterstützen, die sonst unsichtbar gemacht werden – bis das erreicht ist, was die Schlussfolgerung von Emanzipation ist. Ein Miteinander der Freien und Gleichen. 

Wer sagt, dass Solidarität praktisch werden muss, darf im selben Moment jedoch nicht vergessen, dass auch grenzenlose Solidarität im bestehenden Status Quo immer begrenzt sein wird.
Es ist möglich, den Refugees bei wichtigen Dingen zu helfen, ihnen Lebensmittel und Spenden zu bringen, zu dolmetschen und sie zu Behörden zu begleiten. Es ist möglich, sich in Kollektiven, Initiativen, Organisationen und Gruppen zu engagieren und für wichtige Dinge einzustehen, zu streiten und zu kämpfen. Menschen, die weniger privilegiert sind, zu unterstützen, ihnen eine Lobby zu bieten und ihre Anliegen zu verbreiten – all das verdient Respekt und leistet einen wichtigen Anteil an dem, was möglich ist.
Unsere Solidarität muss uns aber auch dazu drängen, mutig zu sein und nicht nur an ein paar Stellschrauben zu drehen. Zustände müssen angeprangert werden und im gleichen Atemzug muss ihre Ursache ausgesprochen werden, mit dem Ziel, die Ursache zu bekämpfen.

Solange es Menschen gibt, die über die Räumung des Camps abfeiern und es nicht für nötig halten, sich mit den Forderungen der Geflüchteten auseinanderzusetzen, solange bedarf es einer Solidarität, die den Mut verbreitet, über Grenzen und Systeme hinweg zu denken und Utopien zu entwickeln, wo wir hinwollen. Solange muss Solidarität bedeuten, Kollektive zu bilden und in ihnen und mit ihnen so zu leben, wie wir es von einer ganzen Gesellschaft erwarten.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Feminismus im Alleingang? No way!

Eine Antwort auf das Interview mit Hans Broich (SPON, 26.02.14)

Im feministischen Diskurs nennen wir Männer, die unseren Kampf unterstützen, Allies - also Verbündete. Zu denen kann Hans Broich bestimmt nicht gezählt werden. Ich finde es - jedenfalls in den meisten Kämpfen - gut und richtig, dass sich Männer an der Debatte beteiligen, im Fall dieser “Zéromachos” ist es dreist.
Hans Broich gehört zu einer Gruppe von Männern, die sich gegen Prostitution einsetzen. Freier sollen bestraft werden, nicht die Prostituierten. In Frankreich wurde das Gesetz schon umgesetzt. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde: Männer, die meinen, irgendwem einen Gefallen zu tun, wenn sie _ihren_ Feminismus im Alleingang durchsetzen wollen oder der anhaltende Gedanke, Sexarbeit sei immer unfreiwillig und Frauen würden ihre Seele damit verkaufen.

Diese Männergruppe, der auch Hans Broich angehört, nennt sich “Zéromachos” - also sowas wie “Nicht-Machos”. Weil sie Prostitution ablehnen, sind sie selbsternannt keine Machos? Dazu gehören zumindest ein großes Selbstbewusstsein und ein geringes Feminismusverständnis. Das ist ungefähr so, wie zu sagen “Ich kann gar kein_e Rassist_in sein, ich hab auch türkische Freund_innen” oder “Homophob? Ich? Niemals, ich kenne eine_n, der_die kennt eine lesbische Frau*!”.

Broich erklärt dann im SPON-Interview, wie einfach es doch eigentlich ist: Freier kriminalisieren heißt weniger Freier heißt weniger Prostitution. Und damit haben die gutherzigen Zéromachos die ganzen, armen Prostituierten gerettet, die nur auf ihre großen Retter gewartet haben! Weiter denkt er an der Stelle dann aber auch gar nicht. Aber Prostitution zu verbieten und Freier zu kriminalisieren bedeutet auch, Sexarbeiterinnen ihren Job und ihr Einkommen zu nehmen. Denn Sexarbeit ist Lohnarbeit.
Im Kapitalismus ist Lohnarbeit nötig, um sich ein gewisses Existenzminimum zu sichern. Es ist auch völlig normal, Körper und Zeit gegen Geld einzutauschen - nichts anderes machen andere arbeitende Menschen jeden Tag. Sexarbeit ist erst dann verwerflich, wenn Frauen keinen anderen Weg sehen, um Geld zu bekommen.
In Bezug auf das Argument der sexuellen Freiheit meint Broich: “Sobald Geld beim Sex eine Rolle spielt, geht die Freiheit verloren. Es geht dann nur um Macht - fast immer um die Macht des Mannes über den Frauenkörper.” - ist aber nicht gerade das ein Merkmal des Kapitalismus? Dass Profit selbstverständlich eine Rolle spielt und es für die Arbeitenden kaum Freiheit gibt? Dass es um Macht geht und natürlich der_die Kapitalist_in Macht über die Arbeitenden hat? Ich kann nicht begreifen, wieso diese Gesellschaft zwischen Lohnarbeit und Sexarbeit einen Unterschied sehen muss und Sexarbeiterinnen ins Abseits drängt, anstatt das einzusehen, was Broich ja auch richtig feststellt: Ohne Nachfrage keine Prostitution.

Gleichzeitig wird in dieser Debatte dann sofort auf Zwangsprostitution ausgewichen - wie auch Hans Bloich es im Interview vormacht. Ja, natürlich ist Zwangsprostitution ein riesiges Problem und darf in keinem Fall totgeschwiegen werden. Aber der Verweis darauf ist gerade in der Debatte um Sexarbeit ein Ausweichmanöver. Denn die meisten Sexarbeiterinnen machen diesen Job nun mal freiwillig. Auch wenn es Männer, die sich scheinbar selbst als Nicht-Machos bezeichnen, nicht begreifen können.

Was mich aber noch viel mehr stört als sein verkürztes Denken über die “böse Prostitution”, ist das, was wir ständig erleben. Ein Mann urteilt über das, was Frauen* erleben. Er urteilt darüber, was für Frauen* richtig ist, darüber, wie die Erlebnisse einzuordnen sind und ob Sexarbeiterinnen* Lust empfinden oder nicht. Er spricht Frauen* ab, sich selbst dafür zu entscheiden, Sexarbeiterin zu sein.
Hermann Gröhe meinte auch, mehr über die Pille danach zu wissen als diejenigen Frauen*, die sich an der öffentlichen Diskussion beteiligten. Es ist letztlich das gleiche Phänomen, das wir immer wieder beobachten können.

Hans Broich spricht von der Ähnlichkeit zu Vergewaltigungen und hat selbst keine Ahnung, was Frauen* zuhause in ihren eigenen Schutzräumen erleben, welche Erfahrungen sie machen müssen und wie viel Gewalt nicht von unbekannten Freiern ausgeht, sondern von Partnern, Verwandten, Freunden, Bekannten.

Wer Sexarbeiterinnen nicht zutraut, sich selbst aktiv zu entscheiden, muss sich auch Gedanken über die Moralisierung von Prostitution machen. Denn während die Existenz und Inanspruchnahme von Prostitution gesellschaftsfähiger werden und eine gewissen Moralisierung erfahren, werden Sexarbeiterinnen* noch immer an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das passiert schlichtweg auch dadurch, dass irgendwelche Männer sie in eine Opferrolle drängen, die der Gesellschaft klar machen soll: Das ist kein richtiger Job, die müssen uns leid tun.

Aber wenn jemand seinen _Feminismus_ bei Femen gelernt hat, überrascht wohl auch das nicht mehr.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Zum Frauen*kampftag wünsch' ich mir eine riesige Torte!

Mehrere Jahre in Folge stand ich jetzt am 8. März morgens auf irgendeinem Marktplatz und habe Rosen verteilt. Manchmal kam man kurz ins Gespräch, meistens waren die Menschen jedoch nicht am Anlass der Verteilung interessiert, sondern wollten nur eine Rose umsonst haben. Wofür die Rose stand wussten wohl die wenigsten.

Ich habe keine Lust mehr, immer nur Rosen zu verteilen.
Ich will den Weltfrauen*tag nicht in den Kalender eintragen, weil es halt schon immer so war.
Ich will auch nicht ständig beruhigt werden, dass das alles nun mal Zeit bräuchte, wir doch schon so viel errreicht hätten und es anderswo doch so viel schlimmer sei.
Und es macht mich traurig, wie ein Tag, der mal so politisch - und vor allem politisch erkämpft - war, derart entpolitisiert wird, dass das Verteilen von Rosen das höchste der Gefühle ist.

Und immer redet man wieder von dem halben Kuchen, der uns doch eigentlich zusteht, und dann bekommt man wieder gönnerhaft ein kleines Stückchen vom Kuchen vor die Füße geworfen und sammelt mühsam die Krümel auf, während sich der mit dem Kuchenmesser als großer Gönner feiern lässt. Dafür, dass er so großzügig war. Und genau an dieser Stelle wird Clara Zetkin noch eine ganze Zeit aktueller denn je sein: Wir fordern doch keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte!

Der Frauen*kampftag steht für jegliche Gleichstellung und Gleichberechtigung - und diese einzufordern ist unser gutes Recht. Es dreht sich schon lange nicht mehr um zwei in sich homogene Gruppen und ein einfaches patriarchales Konstrukt: Nur auf das Patriarchat zu schimpfen kann gerade im Rahmen eines inklusiven Kampftages nicht reichen. Es geht nicht mehr um das Frauenwahlrecht, für das Clara Zetkin damals lange Jahre kämpfen musste und kann auch nicht bei Forderungen nach Equay Pay und nach der Abschaffung der Herdprämie bleiben.
Es gibt weder die homogene Gruppe der Frauen(*), noch ist Diskriminierung immer gleich.
Deswegen geht es nicht mehr nur um Geschlecht und Gender und als was die Gesellschaft dich liest, es wird zu einer Frage der Intersektionalität. Und genau deshalb muss ein neuer Kampftag für alle Frauen* auch das leisten, was er verspricht: Frauen* zu solidarisieren und Diskriminierungserfahrungen durch Empowerment zu einem gemeinsamen Antrieb zu machen.

Es gilt immer noch die berechtigte Frage Sojourner Truths aus dem 19. Jahrhundert: Ain’t I a woman? - Bin ich denn keine Frau? Sojourner Truth stellte diese Frage, da sie als Schwarze Frau keinen Platz in der Frauenbewegung fand und als Frau genauso wenig von der Bewegung der People of Colour vertreten wurde.
Wir müssen uns auch fragen: Was bedeutet Feminismus für uns? Wie soll unser Feminismus aussehen?

Bin ich denn keine Frau*? - Diese Frage muss heute wieder gestellt werden. Von Women* of Colour, von Frauen* mit Behinderung, von alleinerziehenden Frauen* und erwerbslosen Frauen*.

Doch müssen wir immer noch auf die Straße gehen, weil wir Frauen(*) sind? Oder liegt es nicht viel mehr daran, dass wir keine Männer sind und/oder nicht in die heterosexuelle weiße Matrix dieser Leistungsgesellschaft passen, mit der man glaubt, den Bestand von Machtverhältnissen zu sichern?

Um an dieser Stelle auf die Kuchen-Metapher zurückzukommen: Wem genau steht denn jetzt der halbe Kuchen zu?
Wenn der Gleichstellungsbegriff bedeutet, dass man Frauen und Männer als zwei in sich homogene Gruppen weißer Akademiker_innen versteht, die den Kuchen untereinander aufteilen und so lange kleine Kuchenstückchen hin- und herschieben, bis er genau halbiert ist, dann bleibt nichts für diejenigen Frauen* über, denen durch Heterosexismus, Klassismus, Ableismus, Rassismus und andere Ausgrenzungsmechanismen ihr Stück vom Kuchen verwehrt bleibt. Dann kann es auch nicht mein Gleichstellungsbegriff sein.

Wir sind verdammt viele und das müssen wir uns bewusst machen. Die Masse ist nicht männlich. Die Masse aller Menschen ist sozial schlecht abgesichert, die Masse ist prekär beschäftigt und hat keinen Zugang zu der Teilhabe, die ihr zusteht. Damit wird sie kleingehalten. Und was Katrin Wagner weiter absolut richtig schreibt: Trotzdem ist die Masse bisher noch keine Feministin geworden - nicht einmal die Masse aller Frauen* ist feministisch, obwohl wir doch eigentlich alle von den Errungenschaften der Frauen*bewegungen profitieren.  
Wenn alle Menschen, die von Diskriminierung und Unterdrückungsmechanismen in diesem System betroffen sind, dann bringen sie was ins Rollen.

Warum wir jetzt alle zum Frauen*kampftag am 8.März raus auf die Straße gehen müssen?
Gleichstellung wird eben nicht von den weißen heterosexuellen Akademikerinnen erkämpft - das würde nie etwas an dem System ändern, mit dem wir es zu tun haben. 
Ich habe keine Lust, Rosen zu verteilen, minimale Verbesserungen zu erkämpfen und mich für Selbstverständlichkeiten auch noch bedanken zu müssen. Ich habe keine Lust mehr, mir kleine Kuchenstückchen vor die Füße werfen zu lassen und sie mühsam aufzusammeln.

Der Frauen*kampftag muss zur Systemkritik werden und wir müssen bereit sein zu sagen: 
Wir wollen den halben Kuchen nicht. Wir finden den ganzen Kuchen scheiße!