Mittwoch, 16. April 2014

Mit dem Ü-Ei-Patriarchat zum Feminismus



Bei jeder neuen Pinkstinks-Aktion dreht meine Facebook-Timeline durch: Alle finden es toll, schreiben noch einen klugen Spruch dazu wie “Pink stinkt!” oder “Glitzer und Eier für alle” und teilen es. Dabei geht es dann beispielsweise entweder um das Barbiehaus oder - noch sehr viel öfter - um die rosa Überraschungseier, die in der neuen Edition noch mit dem Begriff der “Spielerfrau” ergänzt wurden.

Ja, ich finde diesen Sexismus auch ätzend. Es kotzt mich an, wenn Mädchen* und Frauen* auf eine Farbe, ein Rollenbild und eine Identität heruntergebrochen werden. Es nervt mich, dass sich das durch unseren Alltag zieht, dass sexistische Zuschreibungen Platz in unserem Miteinander und unserer Pädagogik finden, dass ich täglich damit konfrontiert werde, wenn ich im Supermarkt bin, auf der Straße Werbeflächen sehe oder vor dem Fernseher sitze. Ja, dieser Sexismus kotzt wirklich an.
Gerade deshalb sind die Pinkstinks-Aktionen wie der aktuelle Brief an Ferrero zu den Ü-Eiern ja auch so populär - Pinkstinks bedienen die feministische (?) Mainstream-Empörung, die extrem niedrigschwellig ist und bei der viele mitgehen können. Dass diese rosa Überraschungseier blöd sind, das finden ganz viele. Und gleichzeitig ist es auch wichtig, niedrigschwellig anzufangen, um bei möglichst vielen einen - wenn auch niedrigen - feministischen Grundkonsens und eine gewisse Sensibilität zu erzeugen. Aber trotzdem kommen Pinkstinks nicht über den Punkt hinaus, nur Symptome zu bekämpfen. Was die Ursache für solche Ferrero-Linien ist? Wie patriarchale Strukturen funktionieren? Wie sich patriarchale Strukturen noch so äußern? Keinen Plan.
Pinkstinks sehen sich selbst als “ Kampagne gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen“.
Ich finde: Pinkstinks sind nicht besser. Sie wollen Sexismus bekämpfen und sind in ihrem Antisexismus so patriarchal, wie es nur möglich ist. Denn: In ihrem Verständnis von Antisexismus verbergen sich drei grundlegende Denkfehler.

Was Mädchen* vorgeschrieben und verboten wird

Pink ist böse, pink muss aus dem Alltag von Mädchen* verbannt werden. Das ist paradox. Mädchen* wird vorgeschrieben, wie sie sich zu verhalten haben, dass sie mit Puppen spielen sollen und pink tragen sollen, sie werden in ihrer persönlichen Entfaltung eingeengt und unterliegen einem Weiblichkeitszwang. Deshalb überlegen sich Pinkstinks etwas ganz innovatives: Sie wollen Mädchen* jetzt vorschreiben, dass pink tabu ist, weil sie nämlich dadurch in „limitierende Geschlechterrollen“ gedrängt werden. Damit erzählen sie Mädchen* genauso, was sie dürfen und was nicht. Jedem Kind sollten alle Farben zur Verfügung stehen – pink genauso, wie jede andere Farbe eben auch. Antisexismus bedeutet nicht, Mädchen* pink „wegzunehmen“, sondern schlichtweg mehrere Farben als Alternativen anzubieten.

Wie unser Alltag gegendert wird

Pinkstinks haben völlig recht, wenn sie sagen, dass pink eine Zuschreibung ist, eine Farbe, die nur für Mädchen* in Frage kommt, weil sie so sozialisiert wurden. Sie haben recht, wenn sie pink für Mädchen* als sexistisch enttarnen. Alles richtig. Aber. Genauso, wie pink weiblich gegendert ist, sind andere Dinge männlich gegendert. Damit, dass nur das vermeintlich weiblich gegenderte verdammt wird, wird eine Schlussfolgerung laut, die man so nicht stehen lassen kann: Das Normale und das Weibliche. Pink ist nicht okay, das ist weiblich, alles andere ist „normal“. Eben nicht! Während der rosa Strampler weiblich konnotiert ist, passiert das gleiche mit dem blauen. Pinkstinks bleiben auf eben dieser Stufe hängen, auf der Weiblichkeiten verdammt werden. Umso mehr die Farbe pink oder das Barbiehaus in Berlin hinterfragt und kritisiert werden, umso weniger wird das Gender von Autos oder von „Chips für den Männerabend“ hinterfragt.

„Eier für alle“?!
Mit diesem Trugschluss, dass nur weiblich konnotierte Dinge gegendert sind, machen Pinkstinks einen großen Fehler. Es führt dazu, dass Mädchen“ nicht nur Weiblichkeiten „weggenommen“ werden sollen, sondern geht einen Schritt weiter: Mädchen* sollen Männlichkeiten für sich annehmen, denn diese sind „normal“. Bezeichnend dafür ist der Titel dieser Überraschungs-Ei-Petition: „Wir wollen Farben, Glitzer und Eier für alle!“. Eier für alle? Es ist naiv, zu glauben, dass nur Weiblichkeit gegendert wird, wie es auch patriarchal ist, davon auszugehen, dass Mädchen* sich eben nur „Farben“ und „Eier“ aneignen müssten.
  
Ich finde die Ferrero-Aktion blöd, Sexismus in Werbung und Medien schränkt mich ein und niedrigschwellige Einstiege in feministische Theorie und Praxis erachte ich als wichtig. Aber ich will keine Eier. Ich will keine Männlichkeit annehmen müssen, um „normal“ zu sein und erst recht bin ich nicht nur Feministin, um pink auch Jungen* zugänglich zu machen.
Antisexismus bedeutet nicht, die Dinge, in denen sich das Patriarchat äußert, zu verbieten und damit ebenso autoritär zu handeln. Antisexismus sollte eher bedeuten, mehr Farben zu ermöglichen und Mädchen* auch dann zu akzeptieren, wenn sie eben doch rosa mögen. 

Mittwoch, 9. April 2014

Wie Solidarität funktioniert

Gestern wurde der Oranienplatz in Berlin nach 17 Monaten Protest der Geflüchteten geräumt. Traurige Bilder der Räumung, Refugees, die in ihrer Verzweiflung ihre Hütten zerstören, andere, die sie davon abhalten wollen. Vor Ort: Die Geflüchteten,  einige Allies und – die Junge Union. Sie halten in einiger Entfernung, man will diesen Geflüchteten ja nicht zu nahe kommen, ein Plakat mit der Aufschrift „Danke Frank!“ hoch. Ihr Dank geht an Frank Henkel – denn schließlich sei das Camp ja rechtswidrig gewesen und die Räumung eh schon lange überfällig. Sowohl das Foto als auch ihre Pressemitteilung triefen vor Menschenverachtung und vor schlichtem Nicht-Wissen-Wollen. Sie haben keinen blassen Schimmer, wie sich Flucht anfühlt, wie es ist, in Deutschland anzukommen, nichts zu haben und nicht willkommen zu sein. Sie wissen nicht, was die Geflüchteten in den letzten Monaten durchgemacht haben und was ihnen nach der Räumung bevor steht. Sie wollen es wahrscheinlich gar nicht wissen. Es ist ihnen scheißegal. Vermutlich wird das mediale Echo das einzige sein, was sie nachhaltig an ihrer Aktion stören wird. Sie können es sich ja leisten. Sie können es sich leisten, vor Menschen zu posieren, die an den Rand einer Gesellschaft verdrängt werden, weil Typen wie die beiden von der JU definieren, wer dazu gehören darf und wer nicht.
 
Und solange es solche Typen gibt und sie mit einem dummen Grinsen ihre Menschenverachtung zum Besten geben, frage ich mich, wie eine solidarische Gemeinschaft aussehen und funktionieren kann. Wie kann es Solidarität geben, wenn Menschen darüber entscheiden, die noch nie auf die Solidarität einer Gemeinschaft angewiesen waren? Wie können sie von Reichtum einer Gesellschaft sprechen, solange dieser letztlich auf dem Rücken der Schwächsten erwirtschaftet wird?


Diejenigen, die früher im Sportunterricht als erste in ein Team gewählt wurden, hatten nie ein Problem mit diesem Verfahren. Das schlimme Gefühl blieb für diejenigen, die darum bangten, als letzte dastehen zu können und sich schließlich auf dem Präsentierteller wiederfanden: Du! Du kannst nichts! Dich wollen wir nicht!


Die wesentlichen Grenzen in dieser Gesellschaft verlaufen nicht zwischen Jung und Alt, Migrant*in und ohne Migrationshintergrund, hetero(-normativ) und LGBTIQ* und anderen Kategorisierungen, sie verlaufen zwischen Privilegienreichtum und –armut. Sie unterscheiden nicht nur nach Kapital, materiellen Ressourcen und Lobby, sondern dazwischen, wer etwas zu sagen hat und gehört wird und wer Lobbyist*in für die eigene Sache Existenz sein muss und trotzdem verdrängt wird. Geschriebene und ungeschriebene Privilegien sorgen für Machterhalt. Deswegen werden neue Grenzen aufgemacht, es wird aufgewiegelt, um solidarische Kollektive auseinander zu drängen. Nicht umsonst wird von Einwanderung in Sozialsysteme, Generationengerechtigkeit oder anderen polarisierenden Verkürzungen gesprochen: Menschen sollen das Gefühl bekommen, dass ihnen etwas weggenommen wird. Die Alten wollen den Jungen ihr Geld wegnehmen, Migrant*innen und Geflüchtete wollen die Steuergelder der „hart arbeitenden Deutschen“ bekommen. Nur deshalb ist es möglich, dass zwei gut situiert wirkende weiße Männer grinsend vor dem Refugeecamp posieren und sich dafür nicht schämen.


Herrschaftskonstrukte haben sich im Lauf der Zeit verändert. Sie sind durchlässiger und damit weniger anfechtbar geworden – und trotzdem hat sich im Wesentlichen doch wenig getan: Sie dienen noch immer den Gleichen. Denen, die es sich leisten können, arrogant zu sein und denen, die es sich leisten können, während der Räumung auf dem O-Platz Selfies zu machen.


Eine Bundeskanzlerin, eine lesbische Umweltministerin und ein Bundestagsabgeordneter of Colour bedeuten noch lange nicht, dass wir kapitalistische Herrschaftsnormen überwunden haben und jetzt alle gleich sind. Denn solange es noch zur Beschwichtigung betont wird, dass es doch all das schon gäbe, solange es nicht Normalität ist, solange ist all das nur der Versuch, Bewegungen und Protesten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der Umgang mit den Refugees auf dem Oranienplatz war ein „Lehrstück […], wie man eine Protestbewegung zermürbt und schlussendlich kampfunfähig macht“ (VICE). Denn das Refugee-Camp hat doch gezeigt wie es geht: Sie hatten haben klare Forderungen. Damit, dass sich die Geflüchteten selbst organisieren, für ihre Rechte eintreten und nicht alles mit sich machen lassen, waren sie gefährlich. Wenn sich viele Menschen zusammentun, werden sie zu einer Gefahr für diejenigen, denen sie bis dahin scheißegal waren. Aus keinem anderen Grund war die Räumung für die Junge Union so eine Genugtuung.


Eine solidarische Gemeinschaft ist dann erreicht, wenn es egal ist, wer Du bist. Was im ersten Moment verklärt klingt, ist im Prinzip die Grundlage emanzipatorischer Politik: Diejenigen in ihren Protesten unterstützen, die sonst unsichtbar gemacht werden – bis das erreicht ist, was die Schlussfolgerung von Emanzipation ist. Ein Miteinander der Freien und Gleichen. 

Wer sagt, dass Solidarität praktisch werden muss, darf im selben Moment jedoch nicht vergessen, dass auch grenzenlose Solidarität im bestehenden Status Quo immer begrenzt sein wird.
Es ist möglich, den Refugees bei wichtigen Dingen zu helfen, ihnen Lebensmittel und Spenden zu bringen, zu dolmetschen und sie zu Behörden zu begleiten. Es ist möglich, sich in Kollektiven, Initiativen, Organisationen und Gruppen zu engagieren und für wichtige Dinge einzustehen, zu streiten und zu kämpfen. Menschen, die weniger privilegiert sind, zu unterstützen, ihnen eine Lobby zu bieten und ihre Anliegen zu verbreiten – all das verdient Respekt und leistet einen wichtigen Anteil an dem, was möglich ist.
Unsere Solidarität muss uns aber auch dazu drängen, mutig zu sein und nicht nur an ein paar Stellschrauben zu drehen. Zustände müssen angeprangert werden und im gleichen Atemzug muss ihre Ursache ausgesprochen werden, mit dem Ziel, die Ursache zu bekämpfen.

Solange es Menschen gibt, die über die Räumung des Camps abfeiern und es nicht für nötig halten, sich mit den Forderungen der Geflüchteten auseinanderzusetzen, solange bedarf es einer Solidarität, die den Mut verbreitet, über Grenzen und Systeme hinweg zu denken und Utopien zu entwickeln, wo wir hinwollen. Solange muss Solidarität bedeuten, Kollektive zu bilden und in ihnen und mit ihnen so zu leben, wie wir es von einer ganzen Gesellschaft erwarten.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Feminismus im Alleingang? No way!

Eine Antwort auf das Interview mit Hans Broich (SPON, 26.02.14)

Im feministischen Diskurs nennen wir Männer, die unseren Kampf unterstützen, Allies - also Verbündete. Zu denen kann Hans Broich bestimmt nicht gezählt werden. Ich finde es - jedenfalls in den meisten Kämpfen - gut und richtig, dass sich Männer an der Debatte beteiligen, im Fall dieser “Zéromachos” ist es dreist.
Hans Broich gehört zu einer Gruppe von Männern, die sich gegen Prostitution einsetzen. Freier sollen bestraft werden, nicht die Prostituierten. In Frankreich wurde das Gesetz schon umgesetzt. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde: Männer, die meinen, irgendwem einen Gefallen zu tun, wenn sie _ihren_ Feminismus im Alleingang durchsetzen wollen oder der anhaltende Gedanke, Sexarbeit sei immer unfreiwillig und Frauen würden ihre Seele damit verkaufen.

Diese Männergruppe, der auch Hans Broich angehört, nennt sich “Zéromachos” - also sowas wie “Nicht-Machos”. Weil sie Prostitution ablehnen, sind sie selbsternannt keine Machos? Dazu gehören zumindest ein großes Selbstbewusstsein und ein geringes Feminismusverständnis. Das ist ungefähr so, wie zu sagen “Ich kann gar kein_e Rassist_in sein, ich hab auch türkische Freund_innen” oder “Homophob? Ich? Niemals, ich kenne eine_n, der_die kennt eine lesbische Frau*!”.

Broich erklärt dann im SPON-Interview, wie einfach es doch eigentlich ist: Freier kriminalisieren heißt weniger Freier heißt weniger Prostitution. Und damit haben die gutherzigen Zéromachos die ganzen, armen Prostituierten gerettet, die nur auf ihre großen Retter gewartet haben! Weiter denkt er an der Stelle dann aber auch gar nicht. Aber Prostitution zu verbieten und Freier zu kriminalisieren bedeutet auch, Sexarbeiterinnen ihren Job und ihr Einkommen zu nehmen. Denn Sexarbeit ist Lohnarbeit.
Im Kapitalismus ist Lohnarbeit nötig, um sich ein gewisses Existenzminimum zu sichern. Es ist auch völlig normal, Körper und Zeit gegen Geld einzutauschen - nichts anderes machen andere arbeitende Menschen jeden Tag. Sexarbeit ist erst dann verwerflich, wenn Frauen keinen anderen Weg sehen, um Geld zu bekommen.
In Bezug auf das Argument der sexuellen Freiheit meint Broich: “Sobald Geld beim Sex eine Rolle spielt, geht die Freiheit verloren. Es geht dann nur um Macht - fast immer um die Macht des Mannes über den Frauenkörper.” - ist aber nicht gerade das ein Merkmal des Kapitalismus? Dass Profit selbstverständlich eine Rolle spielt und es für die Arbeitenden kaum Freiheit gibt? Dass es um Macht geht und natürlich der_die Kapitalist_in Macht über die Arbeitenden hat? Ich kann nicht begreifen, wieso diese Gesellschaft zwischen Lohnarbeit und Sexarbeit einen Unterschied sehen muss und Sexarbeiterinnen ins Abseits drängt, anstatt das einzusehen, was Broich ja auch richtig feststellt: Ohne Nachfrage keine Prostitution.

Gleichzeitig wird in dieser Debatte dann sofort auf Zwangsprostitution ausgewichen - wie auch Hans Bloich es im Interview vormacht. Ja, natürlich ist Zwangsprostitution ein riesiges Problem und darf in keinem Fall totgeschwiegen werden. Aber der Verweis darauf ist gerade in der Debatte um Sexarbeit ein Ausweichmanöver. Denn die meisten Sexarbeiterinnen machen diesen Job nun mal freiwillig. Auch wenn es Männer, die sich scheinbar selbst als Nicht-Machos bezeichnen, nicht begreifen können.

Was mich aber noch viel mehr stört als sein verkürztes Denken über die “böse Prostitution”, ist das, was wir ständig erleben. Ein Mann urteilt über das, was Frauen* erleben. Er urteilt darüber, was für Frauen* richtig ist, darüber, wie die Erlebnisse einzuordnen sind und ob Sexarbeiterinnen* Lust empfinden oder nicht. Er spricht Frauen* ab, sich selbst dafür zu entscheiden, Sexarbeiterin zu sein.
Hermann Gröhe meinte auch, mehr über die Pille danach zu wissen als diejenigen Frauen*, die sich an der öffentlichen Diskussion beteiligten. Es ist letztlich das gleiche Phänomen, das wir immer wieder beobachten können.

Hans Broich spricht von der Ähnlichkeit zu Vergewaltigungen und hat selbst keine Ahnung, was Frauen* zuhause in ihren eigenen Schutzräumen erleben, welche Erfahrungen sie machen müssen und wie viel Gewalt nicht von unbekannten Freiern ausgeht, sondern von Partnern, Verwandten, Freunden, Bekannten.

Wer Sexarbeiterinnen nicht zutraut, sich selbst aktiv zu entscheiden, muss sich auch Gedanken über die Moralisierung von Prostitution machen. Denn während die Existenz und Inanspruchnahme von Prostitution gesellschaftsfähiger werden und eine gewissen Moralisierung erfahren, werden Sexarbeiterinnen* noch immer an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Das passiert schlichtweg auch dadurch, dass irgendwelche Männer sie in eine Opferrolle drängen, die der Gesellschaft klar machen soll: Das ist kein richtiger Job, die müssen uns leid tun.

Aber wenn jemand seinen _Feminismus_ bei Femen gelernt hat, überrascht wohl auch das nicht mehr.